Warum Managementsysteme?

  Ziele   Elemente    Struktur    Einführen    Grundlagen    Wertung    Betrieb

 

Alle in der EU tätigen Unternehmen unterliegen einer Reihe von Gesetzen und Normen: 

  • Anforderungen an die hergestellten Produkte und Dienstleistungen durch
    • den Gesetzgeber im Sinne der Produktsicherheit
    • die Konsumenten im Sinne der Gebrauchsfähigkeit und 
    • der Firmen in Sinne der Fehlerfreiheit der zugekauften Produkte sowie 
    • der Lieferfähigkeit ihrer Zulieferanten
  • Anforderungen an die Herstellung der Produkte und Dienstleistungen durch den Gesetzgeber im Sinne der Prozesssicherheit bezogen auf die Beeinträchtigung der Mitarbeitenden und die Umwelt. 

Diese Anforderungen sind in Gesetzen (EU-Richtlinien, nationales Recht) und in Normen (ISO, EN und ÖNORM) festgeschrieben. Jedes Unternehmen kann die Anforderungen auf seine Art und Weise interpretieren und so seine Prozesse dazu gestalten.

 

Im Laufe der Zeit haben sich für die Prozesse "best practise" also bewährte bzw. optimale Methoden herausgestellt. Diese sind über die an den Normengremien beteiligten Firmenvertreter in die Normen für Managementsysteme eingeflossen.


Die Normen beschreiben, die als sinnvoll erkannten Verhaltensweisen für Unternehmen.  Nachdem diese Normen regelmäßig an den aktuellen Wissensstand angepasst werden, stellen sie den aktuellen Stand der Organisationslehre dar.

 

Da es ja beim Zusammenarbeiten von Unternehmen auch um das Vertrauen in die Fähigkeiten eines Lieferanten geht, werden von Kunden Managementsysteme gefordert bzw. der Inhalt der Normen in eigenen Vertragsvereinbarungen eingefordert.

 

Mit einer allfälligen Zertifizierung des Managementsystems zeigt ein Unternehmen, dass es sich um ein Einhalten der in den Normen festgelegten Anforderungen bemüht.